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December 01. 2017 10:28:33
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Verabschiedung der Missionsdominikanerinnen

Liebe Pfarrgemeinde, liebe Schwestern und Brüder.

 

Am 15.09.2013 wurden wir vier Schwestern Pru, Adele, Anne und Daniela von der Kirchgemeinde St. Johannes  in St. Martin Kirche verabschiedet. Es waren sehr viele Menschen dabei, aber leider konnten nicht alle aus unseren Gemeinde dabei sein. Gerne möchte ich Ihnen Auszüge von den Dankesreden  von Sr. Astrid Hermes, Regional Priorin der Deutschen Region übermitteln.

Sie sprach vor dem Segen folgendes: Ich möchte ein herzliches „Vergelt’s Gott!“ all denen sagen, die es unseren Schwestern ermöglicht haben, fast 20 Jahre hier in St. Martin leben und seelsorglich wirken zu können.

Ich danke der Diözese Hildesheim, besonders dem verstorbenen Herrn Bischof Dr. Josef Homeyer, der unsere Schwestern zur Mitarbeit  in seine Diözese eingeladen hat. Er schreibt in seinem Brief im Juni 1995 an Sr. Annette, die damalige Regionalpriorin: „Es ist uns eine große Freude, nicht nur dass Sie in unser Bistum gekommen sind, sondern noch mehr, das Sie als geistliche Lebens- und Glaubensgemeinschaft den Menschen, insbesondere den Diaspora-Katholiken im Dekanat Osterode nahe sind und dadurch die pastorale Arbeit im Dekanat fördern und stützen.“ Die Gründung unserer Gemeinschaft in Osterode war für uns ein echtes Wagnis, wie aus den Briefen von Sr. Annette hervorgeht, aber wir sind glücklich, dass wir uns auf dieses Wagnis eingelassen haben. So danke ich Herrn Bischof Trelle und Herrn WB Schwerdtfeger für Ihre gute und wohlwollende Begleitung unserer Gemeinschaft bis zum heutigen Tag.

Ich danke den Pfarrern von St. Johannes und St. Martin in Osterode in diesen 19 Jahren: dem verstorbenen Dechant Müldner, Herrn Pfr. Sachse und Ihnen, Herrn Pfr. Kamionka, für die gute Zusammenarbeit mit unseren Schwestern in der Seelsorge. Sie alle haben unseren Schwestern viel Freiraum für ihr Leben und ihre Tätigkeit gegeben. Da die ökumenische Zusammenarbeit in Osterode für unsere Schwestern sehr wichtig war, möchte ich allen dafür Verantwortlichen von Herzen danken.

Ich danke allen Pfarrangehörigen und allen Menschen hier in Osterode und darüber hinaus, mit denen sich unsere Schwestern in besonderer Weise verbunden fühlen. Sie haben unseren Schwestern Heimat gegeben. Sie werden die VIER sehr vermissen, und wir werden Osterode vermissen, da viele unserer Schwestern gern zu Besuch gekommen sind oder Ferien gemacht haben.

Der Abschied von Osterode ist für unsere Schwestern ein tiefer Einschnitt in ihrem Leben. Sr. Daniela zieht ins Caritas Altenheim in Roding um, wo sie sehnlichst von der Gemeinschaft unserer Schwestern erwartet wird. Srs. Adele, Anne und Prudentissima ziehen nach Strahlfeld um. Sie sind in unserem schönen Kloster St. Dominikus herzlich willkommen. Wir sind froh, solch eine Heimatbasis für unsere Kongregation in Deutschland zu haben. Wer die Schwestern in Strahlfeld besuchen möchte, ist uns herzlich willkommen. Wie ich hörte, gibt es schon konkrete Pläne.

Am Anfang und am Ende bleibt unser Dank an Gott, der uns alle in seiner Treue und Liebe geführt hat.

So können wir mit Dag Hammersköld sagen:

„Dem Vergangenen Dank, dem Kommenden Ja“

                                                 Sr. Astrid Hermes OP  Regionalpriorin.