Letzte Änderung
December 01. 2017 10:28:33
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Elternkreis

Elternkreis der Pfarrei St. Johannes der Täufer

 

 

Elternkreis heute

Die Geburtsstunde des Elternkreises war der 7. Dezember 1972. Im Pfarrbrief der Gemeinde schrieb der damalige Pfarrer Joachim Ernst: „Wiederholt ist in unserer Gemeinde der Wunsch geäußert worden, für interessierte Ehepaare eine Möglichkeit der Begegnung, des Gespräches und auch geselligen Zusammenseins zu schaffen (ohne dadurch einen neuen „Verein“ mit Statuten usw. zu gründen“). Alle Ehepaare – auch konfessionell verschiedene – unserer Gemeinde sind zu einem ersten Gespräch und Treffen im Pfarrheim herzlich eingeladen. Auch wenn im Augenblick nur ein Ehepartner kommen kann, ist er herzlich willkommen.“

 

Seit dieser Zeit gibt es also den Elternkreis. Die ursprüngliche Zielsetzung hat sich im Laufe der Jahre immer wieder geändert und neuen Bedingungen angepasst. Während in der ersten Zeit neben religiösen Inhalten vor allem Fragen der Erziehung und Schule eine Rolle gespielt haben, sind später andere Schwerpunkte in den Vordergrund getreten. So beschäftigen wir uns derzeit vor allem mit allgemeinen gesellschaftlichen Problemen, wie Politik, Gesundheit und Ernährung sowie kulturellen und historischen Inhalten.

25-jähriges Jubiläum des Elternkreises 1997 mit den Pfarrern Lipp, Müldner (li) und Ernst (mitte)

Die Zusammensetzung des Kreises hat sich in den Jahren mehrfach geändert. Von Beginn an sind nur noch wenige Mitglieder dabei. Durch Wegzug und einige Sterbefälle ist die Mitgliederzahl in jüngster Zeit gesunken. Derzeit gehören 14 Frauen und Männer dazu. Eine große Rolle spielt die Geselligkeit. Viele Familienfeiern sind ohne den Kreis nicht denkbar. Die Verantwortlichkeit für die Gemeinschaft wechselt nach jedem Halbjahr. So übernimmt jeder und jede grundsätzliche Pflichten für den Kreis.

 

In den fast 40 Jahren des Bestehens ist viel geschehen. Neben den regelmäßigen monatlichen Zusammenkünften im Pfarrheim haben wir zahlreiche Ausflüge und Kurzreisen zu interessanten Sehenswürdigkeiten unternommen. Dazu kamen Theaterbesuche, Besichtigungen, Klosteraufenthalte. Wichtig waren uns jederzeit vor allem der Bezug zur Pfarrgemeinde und das zugehörige Engagement. Sei es der Blumenschmuck in der  St. Johanneskirche, seien es Pfarrfeste, Gremien, Mitwirkung bei der Katechese, Mithilfe bei Bauarbeiten, Aufstellung der Weihnachtsbäume und der Krippe in der Kirche: Immer wieder war der Elternkreis bereit, mitzuhelfen.

 

Wie wird es weitergehen? Wir hoffen, dass die Gemeinschaft noch weitere Jahre bestehen wird, um als Gruppe entsprechend ihrer Möglichkeiten in der Pfarrgemeinde mitzuhelfen, aber auch in schwierigen Lebenslagen einander beizustehen und sich gegenseitig zu stützen. 

 

                                                                                 Diakon Rudolf Appel